
Das bin ich:
- Wuppertaler seit 46 Jahren
- Digitalisierer
- Macher aus Überzeugung
- Ausdauersportler
- Offen, ehrlich, transparent
- Einer von 365.000 Nachbarinnen und Nachbarn in Wuppertal
- Vielleicht euer neuer Oberbürgermeister
Kindheit und Jugend
Geboren bin ich am 17. Mai 1979 im Klinikum Barmen. Mit meinen Eltern wohnten wir damals in der schönen weißen Villa an der Viehhofstraße. Man kann diese von der Bahn aus sehen, aber auch vom Obi-Parkplatz. Wir wohnten zur Miete, denn ein reiches Elternhaus habe ich nicht. Oben wohnten meine Tante und mein Onkel mit ihren zwei Kindern, unten wir. In der unteren Südstadt sind wir dann mehrmals umgezogen, denn auf mich folgten drei fantastische Geschwister.
Nach der Roncalli-Schule in der Reichsgrafenstraße besuchte ich das St.-Anna Gymnasium. Allerdings war dort nach der 12. Klasse Schluss für mich, denn ich hatte andere Themen im Kopf: Musik, Computer, Skateboardfahren und solche Dinge. Das Abitur holte ich dann etwas später am Bergischen Kolleg nach. Das Kapitel „Universität“ war für mich nach einem Semester Chemie und Informatik schnell vorbei, denn das neu eingeführte System des „Bachelors“ enthielt noch zu viele Ungereimtheiten.
Was mich seit den 90’ern bis heute begleitet, ist das ständige Einarbeiten in neue Technologien. Mit dem Commodore C64 schrieb ich meine ersten Zeilen Programmiercode. IT-Menschen sind aufgrund der schnellen Entwicklung immer gezwungen, sich weiterzubilden.
Berufliches
Viel zu tun gab es trotzdem. Zum Beispiel ziemlich viele spannende IT-Projekte, die ich in den Jahren zwischen 1999 und 2017 verfolgte. Als Autodidakt programmierte ich, richtete ein, wartete, beriet. Zu meinen Kunden zählten Versicherungskonzerne, Universitäten, die Stadt Wuppertal, die Stadt Düsseldorf, das Land NRW aber natürlich auch viele kleine Unternehmen. Unter anderem wurde damals die Breitbandförderung des Bundes ins Leben gerufen. Passend dazu hat das Land NRW Stellen geschaffen, um diese Förderung zu erhalten. Da ich bereits im Thema war, habe ich mich auf diese Stelle in Wuppertal beworben und war damit erfolgreich. So konnte ich die Verwaltung und ihre Organe erstmalig von innen kennenlernen. Ich besorgte Fördermittel, erstellte Stadtpläne, bereitete Daten auf, dokumentierte und schob Projekte an.
Die Förderung dieser Stelle war nach drei Jahren vorbei und ich habe mich nach einem Plan B umgesehen. Das Thema „Glasfaserausbau“ wurde zu dieser Zeit in Wuppertal leider eher nebensächlich behandelt. Daher heuerte ich 2020 bei der Stadt Bochum an, wo ich zunächst im Referat des Oberbürgermeisters landete. Nach einem Einsatz in der Stabsstelle Digitalisierung (Smart City) wechselte ich ins Baudezernat, denn inzwischen ging es um knapp 250 Millionen Euro, die in Form von Glasfaser unter die Erde mussten. Dort bin ich bis heute tätig, wo ich gemeinsam mit meinem Kollegen Mostafa den Ausbau der digitalen Infrastruktur verantworte. Förderprojekte, Bauabläufe von der Idee bis zur Abnahme und Abrechnung, Genehmigungsplanung, ämterübergreifende Abstimmungen, Knoten lösen, Prozesse auf den Prüfstand und ggf. neu aufstellen liegen in meinem Verantwortungsbereich und sind mein Tagesgeschäft.


Sportliches
In meinen frühen Zwanzigern habe ich in Spanien das Laufen für mich entdeckt. Dort habe ich drei Monate lang Kinder und Jugendliche betreut und irgendwann einen Lauftreff angeboten. Das hat so gut funktioniert, dass ich bis heute drangeblieben bin. Auf Strecken zwischen 5 und 100 Kilometern bin ich in Wettbewerben gestartet, gerne in den Bergen und in schönen Landschaften. Meine Lieblingsstrecke ist der Halbmarathon. Später habe ich damit begonnen, meine Laufleidenschaft mit der Liebe zu meiner Heimatstadt zu verbinden. Aber dazu später mehr.
Organisatorisches
Es gibt in unserer schönen Stadt viel zu entdecken. Und oft entdeckt man auch Dinge, die fehlen. Wenn mir etwas fehlt oder ich etwas gut finde, dann gehe ich davon aus, dass es anderen Menschen ähnlich gehen könnte. Dann überlege ich, wie ich das, was fehlt, selbst auf die Beine stellen kann. Und zwar so, dass möglichst viele Menschen etwas davon haben. Und auch nicht halbgar, sondern gut und nützlich.
Hier möchte ich einige Projekte nennen, die ich über die Jahre in Wuppertal auf die Beine gestellt habe (bitte draufklicken zum Aufklappen).
Migrantisch – wenn man sich versteht, versteht man sich
Beim Projekt Migrantisch geht es darum, das eigene Unwohlsein gegenüber fremden Sprachen abzubauen, in dem man sich gegenseitig ein paar Wörter der eigenen Muttersprache beibringt. Im Café, im Park, in der Bäckerei. Plötzlich hat man einen kleinen Bezugspunkt und diese fremde Sprache ist gar nicht mehr so fremd. Denn eins ist klar: Wenn man sich versteht, versteht man sich. Die Sache mit der Verständigung hat so gut funktioniert, dass ich dafür einen Förderpreis der Montag-Stiftung gewonnen habe. Kommunikation fördern? Einfach machen.

